
Wärmedämmung mit Holz ist ein Thema, das besonders die Hausbesitzer mit älteren Immobilien besonders betrifft.
Verschiedene Förderprogramme von Bund und Land sollen Anreize schaffen die Wärmedämmwerte der Immobilie zu verbessern, um den Verbrauch von Brennstoffen für die Heizung zu senken. So soll die Umwelt geschont und der CO2 Ausstoss vermindert werden. Bei den Wärmedämmstoffen sollte man nicht nur auf den Preis achten sondern auch auf die Unterschiede in der Herstellung und in die Leistungsfähigkeit der Materialien beurteilen. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben natürlich eine vorbildliche Umweltbilanz vorzuweisen. Sie benötigen in der Herstellung weniger Energie und sind über kurze Transportwege verfügbar, können bedenkenlos recycelt oder thermisch verwertet werden.
Besonders zu empfehlen sind Dämmplatten aus Holzwerkstoff, denn sie sorgen für ein angenehmes Raumklima. Das Material ist Feuchtigkeitsregulierend und ähnlich atmungsaktiver Kleidung lässt Holz einen Feuchtetransport zu und sorgt so für das Wohlfühlklima in den Räumen. Ein 20 cm dicke Holzfaserdämmplatte kann zusätzlich 2,2 Liter Wasser pro Quadratmeter aufnehmen und speichern oder umgekehrt bei zu trockenem Klima wieder abgeben. Dabei verliert das Material nicht seine Dämmwirkung. Ein weiterer Punkt ist ist der sommerliche Hitzeschutz. Besonders Wohn- und Schlafräume unter dem Dach sind im Sommer oft unbewohnbar wegen der großen Hitze.
Der Dämmstoff Holz hat Dank seiner spezifischen Wärmespeicherfähigkeit die Eigenschaft den Wärmeeintrag von Aussen stark zu dämpfen und zu speichern und phasenverschoben in den kühleren Nachtstunden nach Aussen wieder abzugeben. Diese Eigenschaft und die Tatsache, dass die Holzdämmstoffplatten einen hervorragenden Schallschutz bietet sollten Holz als Dämmstoff erster Wahl ausweisen.





